Denkanstöße

Heute mache ich etwas

Heute mache ich etwas, was andere nicht machen, damit ich morgen etwas machen kann, was andere nicht machen können.
(Verfasser unbekannt)


Auszeichnung für unwissenschaftlichen Unsinn 2020

05.02.2021 - Die österreichischen Ärztegesellschaften für Homöopathie haben die "Auszeichnungen für unwissenschaftlichen Unsinn" für 2020 vergeben. Sie gehen diesmal an die drei Aktivist*innen Natalie Grams, Florian Aigner und Christian Kreil für subjektive, faktenwidrige, unbelegte und unhaltbare Aussagen in medialen Beiträgen, öffentlichen Auftritten und Publikationen.

Unwissenschaftliche Dogmatik

Die Begründung der Mediziner lautet, dass die genannten Personen für ihre Agitation willkürlich eine – in der Praxis funktionierende und mit zwei Drittel der Bevölkerung breit genutzte – Heilmethode herausgreifen und mit ungezügelter emotionaler Abneigung verfolgen. Mit ihren Aussagen, dass die Wirkungslosigkeit der Homöopathie bewiesen wäre, verletzten sie die wissenschaftliche Logik. Sie täuschen Wissenschaftlichkeit vor, tatsächlich ignorieren sie aber bewusst vorliegende Evidenz. Trotz neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Wirkungsmechanismus und aktueller, positiver Studienlage zur Wirksamkeit der Homöopathie, werden Homöopathie-Anwendern unverhohlen Verschwörungstheorien unterstellt.

Statt eines wissenschaftlichen Diskurses zeigt sich in einer selbstgewählten Ignoranz sämtlicher klinischer Studien und Übersichtsarbeiten renommierter Wissenschaftler lediglich eine wissenschaftsfeindliche dogmatische Haltung. Und obwohl die pseudoskeptischen Aussagen vielfach widerlegt sind, werden diese dennoch ständig wiederholt. Die spekulative Vorgangsweise und haltlosen Argumentationen unter Wahrheitsanmaßung haben nichts mit seriösem Skeptizismus zu tun.

Bedenklich ist weiters, dass die Personen oft nicht über die fachliche Qualifikation und ausreichende praktische ärztlich-homöopathische Erfahrung verfügen, um über medizinische und gesundheitliche Angelegenheiten Aussagen zu treffen und Rat zu geben.

Vermarktung auf dem Rücken der Allgemeinheit

Das Motiv ist ersichtlich, sich selbst mit einem alten, vermeintlichen Aufregerthema in Szene zu setzen und zu vermarkten. Es wird jedoch auf verantwortungslose Weise den Patient*innen, den Ärzt*innen und dem Gesundheitssystem Schaden zugefügt.

Im Gegensatz dazu sollten die Pluralität in der Medizin mit einem integrativen Ansatz und die Wahlfreiheit für die Menschen geschützt und ausgebaut werden.

Im Namen der Österreichischen Homöopathie Gesellschaften:

ÄKH – Ärztegesellschaft für klassische Homöopathie

ÖGHM – Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin

ÖGVH – Österreichische Gesellschaft für Veterinärmedizinische Homöopathie

Quelle: Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) 1

Karl Lauterbach (SPD) will gesetzlichen Kassen die Erstattung von Homöopathie verbieten. 2  Gibt es In Deutschland eine ähnliche Auszeichnung?


Impfschäden Jahre nach der Corona-Impfung?

Bisher gab es in Deutschland in den Altersgruppen 0-19 Jahre 13 Todesfälle (Stand 2. Februar 2021). Kinder und Jugendliche erkranken selten und sterben noch seltener an Corona. Sollten sie geimpft werden?

„Die Angst vor einer schweren Pandemie durch das damals neue Influenzavirus A/H1N1 (Schweinegrippe) hatte 2009 in vielen Ländern zu einer Verstärkung der Impfbemühungen geführt. Im August 2010 kam es dann in Schweden, später auch in Finnland, Norwegen und Irland zu Berichten über Narkolepsie-Erkrankungen bei geimpften Kindern und Jugendlichen. Zunächst waren es nur vereinzelte Fälle. Nach den aktuellen Zahlen der EudraVigilance-Datenbank der Europäischen Arzneimittelagentur sind bis Januar 2015 mehr als 1.300 Fälle bekannt geworden, darunter einige auch aus Deutschland.

Damit es zur Erkrankung kommt, muss allerdings noch ein zweites Ereignis eintreten. Die Blut-Hirn-Schranke ist nämlich normalerweise undurchlässig für Antikörper. Eine weitere Erkrankung, eine schwere Entzündung oder eine Infektion könnte laut Steinman jedoch die Blut-Hirn-Schranke für kurze Zeit öffnen. Dieses Ereignis müsste nicht mit der Impfung zusammenfallen, da die Antikörper ja lebenslang im Blut vorhanden sind. Dies würde erklären, warum Geimpfte auch Jahre nach der Impfung noch an einer Narkolepsie erkranken können.“1

Susanne Stöcker, Pressesprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts gibt im ZDF-Interview Entwarnung: (09.02.2021) „Langzeit-Nebenwirkungen, die erst nach Jahren auftreten, sind bei Impfstoffen generell nicht bekannt“.2
Und was ist mit Narkolepsie, der unheilbaren Schlafkrankheit bei Kindern und Jugendlichen? (s.o.)

1 https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63356/Grippeimpfung-Wie-Pandemrix-eine-Narkolepsie-ausloest
2 https://www.merkur.de/leben/gesundheit/impfschaeden-corona-impfung-jahre-spaeter-risiko-langzeit-nebenwirkungen-folgen-covid-impfstoffe-zr-90190683.html


Der Hund, die Katze und das Pferd

Hat sich Ihre Hündin schon mal beschwert, dass sie als Hund bezeichnet wird. Oder ihr Kater, ist der sauer, wenn jemand ihn Katze nennt. Oder das Pferd, dem weder ein männliches noch weibliches Geschlecht zugestanden wird?

Liebe Mensch*Innen! Hören wir auf, die deutsche Sprache zu vergewaltigen, was nichts ändert an der bestehenden Ungleichheit von Männern und Frauen in Deutschland! Betonen wir das Verbindende, nicht das Trennende: Wir alle sind Menschen (m/w/d)!


Die Kartoffel und Churchill

Wenn ich mich AN einer Kartoffel verschlucke, heißt das, dass mir die Kartoffel im Hals stecken geblieben ist. Wenn ich mich MIT einer Kartoffel verschlucke, heißt das, dass die Kartoffel noch auf der Gabel steckt, ich mich aber an etwas anderem verschluckt habe. (Beispiel von Kai Brenner)

Wenn jemand nach einer Corona-Impfung gestorben ist, heißt das, dass er weder MIT noch AN der Impfung verstorben ist,  sondern dass er wegen seines hohen Alters oder seinen Vorerkrankungen verstorben ist.
„Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe“, soll Churchill gesagt haben.


2020: Was sonst noch passierte

Laut einer Studie von UNICEF sterben jeden Monat mehr als 10.000 Kinder – vor allem in Regionen, in denen Lebensmittel ohnehin knapp sind. Durch die Schließung von Märkten könnten viele Menschen Obst und Gemüse aus dem Eigenanbau nicht mehr verkaufen. In Ländern, in denen bereits vor Beginn der Pandemie 70 bis 80 Prozent des Haushaltseinkommens für Nahrungsmittel ausgegeben wurden, führe der massive Preisanstieg von Nahrungsmitteln sowie fehlende Einnahmen unweigerlich zu mehr Hunger. 1

Jedes Jahr sterben mehr als 100.000 Menschen in Deutschland an den Folgen der Mangelernährung, weil sie krank sind und nicht ausreichend ernährungsmedizinisch versorgt werden. 2

2017 gab es weltweit 48,9 Millionen Sepsis-Fälle und 11 Millionen Sepsis-Tote. Damit sind die tatsächlichen Zahlen mehr als doppelt so hoch wie angenommen. 2015 wurden allein in Deutschland 75.000 Sepsis-Tote dokumentiert - das sind mehr Todesfälle als durch Darm-, Brust-, Lungen- und Prostatakrebs zusammen. Rund 15 Prozent der im Krankenhaus verstorbenen Patienten verstarben 2015 in Deutschland an einer Sepsis. 3

AN oder MIT Corona starben in Deutschland im Jahr 2020 insgesamt 34.573 Menschen.

Mehr als die Hälfte aller Sterbefälle ereignet sich in Deutschland in der Altersgruppe 80 plus, also der Generation der Über-80-Jährigen. Was würde man erwarten, wenn diese Gruppe aufgrund der demographischen Alterung erheblich ansteigt? Korrekt, dann sollten auch die Todeszahlen deutlich ansteigen, und zwar einfach deshalb, weil die Sterblichkeit bei älteren Jahrgängen deutlich erhöht ist. Das ist seit 2014 noch stärker als in der Vergangenheit der Fall, weil es in den 1930er Jahren einen Babyboom gab, der zu einer außergewöhnlich starken Besetzung der Altersjahrgänge führt, die heute 80 Jahre und älter sind. 

Auch wenn aufgrund von Covid-19 in einzelnen Kalenderwochen eine erhöhte Sterblichkeit zu beobachten ist, liegt die Gesamtsterblichkeit in Deutschland im Jahr 2020 insgesamt unter dem alterungsbedingten Erwartungswert. 5

Laut dem Statistischen Bundesamt starben im Jahr 2018 deutschlandweit 71.719 Menschen aufgrund von Erkrankungen des Atmungssystems. 6

Ist nicht Corona auch eine Atemwegserkrankung und kommen die Coronatoten jetzt noch dazu? Warten wir die offiziellen Daten des statistischen Bundesamtes ab.7

1 https://www.deutschlandfunk.de/welthungerhilfe-covid-19-bringt-den-tod-auf-umwegen.694.de.html?dram:article_id=481404

2 https://www.wochenblatt.com/landleben/gesundheit/verhungern-in-deutschland-8835869.html

3 https://www.dw.com/de/coronavirus-sepsis-h%C3%A4ufigste-todesursache-bei-infektionen/a-52752209

4 https://rp-online.de/panorama/coronavirus/aktuelle-corona-zahlen-deutschland-fallzahlen-von-heute-04012021_aid-49723937

https://www.heise.de/tp/features/Keine-Uebersterblichkeit-trotz-Covid-5001962.html?seite=all

6  https://de.statista.com/statistik/daten/studie/511015/umfrage/todesfaelle-aufgrund-von-krankheiten-des-atmungssystems-in-deutschland/

: statistische Auswertung der Sterbedaten für Deutschland 2020 nach den Analysekriterien der WHO: Link bzw. Youtube-Video https://youtu.be/rJzeZ-TRMRI


Das Milgram-Experiment

Vor mehr als 50 Jahren schockierte der US-amerikanische Psychologe Stanley Milgram die Welt mit einem Experiment: Seine Probanden sollten auf Anweisung eines Studienleiters einem anderen Menschen Elektroschocks verpassen, immer wenn dieser eine Aufgabe falsch löste. Den Probanden wurde gesagt, dass die Volt-Zahl bei jedem Fehler steigt. Außerdem wurde ihnen erklärt, dass sie den Versuch jederzeit abbrechen können.

Was sie nicht wussten: Die Bestraften waren Schauspieler und wurden nicht wirklich von Strom durchschossen. Zum Glück, denn am Ende teilte die Mehrheit der Studienteilnehmer sogar tödliche Stromstöße von 450 Volt aus. Sie unterwarfen sich dem Studienleiter und seinen Anforderungen. Ein Befund, der weltweit für Aufsehen sorgte. 

Und heute? Würden Menschen noch immer auf Befehl anderen Menschen schmerzhafte Stromstöße verpassen? 

Ja, sagen Forscher von der SWPS University of Social Sciences and Humanities in Polen. Sie haben 2009 das Milgram-Experiment mit 80 Landsleuten wiederholt. Auch wenn Forscher den Schritt vom Labor zu Gewaltverbrechen als groß betrachten, zieht der Sozialpsychologe Tomasz Gryzb, der an der polnischen Studie mitwirkte, ein drastisches Fazit: "Ein halbes Jahrhundert nach Milgrams Originalstudie zur Unterwürfigkeit gegenüber Autoritäten ist eine überwältigende Mehrheit weiterhin willig, einen hilflosen Menschen durch einen Stromschlag hinzurichten." (Spiegel online 15.03.2017)

Selbsternannte Autoritäten (Studienleiter) geben Anweisungen (die nicht wissenschaftlich begründet sind) zur Bestrafung für Fehlverhalten (wobei der banale Fehler und die exorbitante Strafe in keiner Relation stehen) und die überwiegende Mehrheit der Menschen befolgt die Anweisungen, ohne das eigene Gewissen, die eigene Moralvorstellung oder die drastischen Folgeschäden in Betracht zu ziehen!


Der Holzfäller und Albert Einstein

Ein Spaziergänger trifft in einem Wald auf einen Holzfäller, der mühsam versucht, mit seiner stumpfen Säge einen Baum zu fällen.
Er tritt an ihn heran und fragt: “Aber guter Mann, Ihre Säge ist ja ganz stumpf. Warum schärfen Sie sie denn nicht?”
Darauf antwortet der Arbeiter: “Dafür habe ich keine Zeit, ich muss doch sägen…!” (Unbekannter Autor)

Wenn der einmal eingeschlagene Weg nicht zum erwarteten Ziel führt, sollte man einen anderen wählen.
“Die Definition von Wahnsinn: Das Gleiche immer und immer wieder tun und ein anderes Ergebnis erwarten.”
Dieser Spruch wird Albert Einstein zugeschrieben.


Das Haar und Sherlock Holmes

An einem Tatort wurde ein menschliches Haar gefunden. Welche Schlüsse kann man daraus ziehen?

  • Das Haar ist am Tatort gefunden worden, darin ist die komplette DNA eines Menschen enthalten
  • man kann nichts darüber aussagen, ob der Besitzer des Haares es selbst an den Tatort gebracht hat oder ob ein anderer es auf seinem Mantel dorthin getragen hat
  • man kann nichts darüber aussagen, wo sich der Besitzer aufhält
  • man kann nichts darüber aussagen, ob der Eigentümer des Haares noch alle Gliedmaßen hat, ob er noch komplett ist
  • man kann nichts darüber aussagen, ob er überhaupt noch lebt
  • man kann nichts darüber aussagen, ob der Mensch, dem das Haar gehört, der Täter ist.

Bei einem Labortest wurde eine Gensequenz (= ein Teil der DNA) eines Krankheitserregers gefunden. Was kann man anhand dieses Laborbefundes über den Krankheitserreger sagen?1 Fragen Sie Sherlock Holmes!

(1) Berlin: Anfrage zu PCR-Tests und Antwort des Senats, https://www.berliner-zeitung.de/news/berliner-oppositionspolitiker-bezweifelt-sinn-von-pcr-tests-li.117128?lid=true


Wettlauf der Frösche

Eines Tages entschieden die Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines grossen Turms zu gelangen.

Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele andere Frösche, um zuzusehen.

Dann endlich – der Wettlauf begann.

Nun war es so, dass keiner der zuschauenden Frösche wirklich glaubte, dass auch nur ein einziger der teilnehmenden Frösche tatsächlich das Ziel erreichen könne. Statt die Läufer anzufeuern, riefen sie also “Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!” oder “Das ist einfach unmöglich!” oder “Das schafft Ihr nie!”

Und wirklich schien es, als sollte das Publikum recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf.

Das Publikum schrie weiter: “Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!”

Und wirklich gaben bald alle Frösche auf – alle, bis auf einen einzigen, der unverdrossen an dem steilen Turm hinaufkletterte – und als einziger das Ziel erreichte.

Die Zuschauerfrösche waren vollkommen verdattert und alle wollten von ihm wissen, wie das möglich war.

Einer der anderen Teilnehmerfrösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hätte, den Wettlauf zu gewinnen.

Und erst da merkten sie, dass dieser Frosch taub war!

 

Verfasser unbekannt


Achtsamkeit – das neue Modewort

Sprachpanscher 2020 gesucht: Bereits zum 23. Mal wählen die Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache (VDS) eine Person oder Institution zum Sprachpanscher des Jahres. Kandidaten sind unter anderem: „Für Shopping und much more“ (famila-Einkaufsland Wechloy) oder „Don’t feed rats“ (Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer).

Auch ARD und ZDF haben sich in Corona-Zeiten preiswürdig verhalten: Statt „homeoffice“, „homeschooling“ oder „social distancing“ hätte man doch die gebräuchlichen deutschen Begriffe wie Heimarbeit, Fernunterricht oder soziales Abstandhalten benutzen können. Viele der „denglischen“ Wörter kennt man im Englischen nicht oder Engländer verstehen etwas anderes darunter: Handy, Mailbox, Public Viewing, Beamer, Shooting, Messie, Standing Ovations.
Z.B. Lockdown heißt Ausgangssperre. Hatten wir eine Ausgangssperre oder nur eine Ausgangsbeschränkung?

Ich hatte letztens einen Hinweis bekommen, dass das Aftermovie einer Veranstaltung fertig ist. Ich fragte daraufhin an, ob ein Aftermovie eine Darmspiegelung sei. Nein, das ist ein Film über die wichtigsten, schönsten oder interessantesten Aspekte dieser Veranstaltung, also eine Retrospektive, eine Rückschau oder einfach ein Film. „Ein geistigeres und innigeres Element als die Sprache hat ein Volk nicht. Will also ein Volk nicht verlieren, wodurch es Volk ist, will es seine Art mit allen Eigentümlichkeiten bewahren, so hat es auf nichts so sehr zu wachen, als dass ihm seine Sprache nicht verdorben und zerstört werde.“ (Ernst Moritz Arndt, 1769-1860)


Das ist die Krönung!

Gilt in Deutschland noch das Grundgesetz? „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.“ (GG Art. 5, Abs. 1) 

100 Ärzte, darunter Prof. Drosten von der Charité, wenden sich gegen die Verbreitung von Fake News (zu deutsch: Falschmeldungen) im Internet und den sozialen Medien 1. Wer entscheidet, was wahr und was falsch ist?  „Eine Zensur findet nicht statt.“ ?! (GG Art. 5, Abs. 1) Wenn das RKI seine Daten nicht herausgeben will 2, wie können die Medien die Sinnhaftigkeit der daraus resultierenden politischen Entscheidungen nachvollziehen?

Der von Jens Spahn propagierte Immunitätsnachweis, der die deutsche Gesellschaft in Immungetestete, Geimpfte und Andere unterteilt hätte, ist ja vorübergehend vom Tisch. Wenn die Anderen keine Andersbehandlung erfahren sollen, wozu dann die Unterscheidung? Und sollte es für die Anderen Einschränkungen z.B. bei Auslandsreisen geben, ist das dann nicht Nötigung, einen Persil-Schein zu beantragen oder sich impfen zu lassen?

Werfen wir mal einen Blick auf den möglichen Corona-Impfstoff. Die Mainzer Firma Biontec, ja dieselbe, die von der Bill und Melinda Gates-Stiftung Ende 2019 fünfzig Millionen € bekommen hat 3, hat mit Tests des Corona-Impfstoffes an Freiwilligen begonnen.4 

Bisher wurden abgetötete oder abgeschwächte Erreger für Impfstoffe verwendet. Jetzt wird erstmals ein Impfstoff auf mRNA-Basis entwickelt und getestet. Das bedeutet, dass ein Teil der Gensequenz des Virus‘ in Ihren Körper gespritzt oder auf Schleimhäute gesprüht wird, wo er sich an Ihre eigene Erbinformation anlagert. Somit erkennt das körpereigene Immunsystem die fremde Gensequenz und baut Antikörper auf. Die zugeführte Corona-Gensequenz verbreitet sich in Ihrem Körper in allen Zellen, die dann selbst auch die veränderten Gene produzieren: Der Körper produziert seinen Impfstoff selbst.5 So wie die Prionen im Gehirn beim Rinderwahn ihre Nachbarzellen dazu anregen, ihre Form ebenfalls zu verändern.6

Einen Vorteil hätte die Corona-Impfung für Sie allerdings: Sie können sicher sein, dass Sie niemals von Kannibalen gefressen werden, denn Menschenfresser rühren kein genmanipuliertes Futter an.


Das Märchen von der Krankheit Corona

Es war einmal ein Kaiser, der war der zweitreichste Mann der Welt.1  Er wollte wieder der reichste Mann der Welt werden. Deshalb hatte er einen Plan: Er wollte alle 7 Milliarden Menschen der Erde impfen lassen. Natürlich muss man dazu eine Krankheit erfinden, für die es keinen Impfstoff gibt. Und die Krankheit musste so gefährlich sein, dass alle Untertanen des Kaisers so große Angst vor dieser Krankheit hatten, so dass sie sich gerne impfen lassen würden.

Eine Krankheit wurde schnell gefunden, beim Namen dachte der Kaiser an seine Krone. Leider war diese Krankheit zwar ansteckend, aber nicht so tödlich wie erhofft. Also forderte er seine Wächter auf, die Gefährlichkeit der Seuche übertrieben darzustellen.2 Auch die Berater an den Königs- und Fürstenhöfen bestach er mit Geldzuwendungen, damit sie die Untertanen in seinem Sinne beeinflussten. 3, 4

Auch die Marktschreier erhalten Geld, damit sie nur schreien, was der Kaiser hören will.5 Die Untertanen durften sich nur eingeschränkt bewegen, durften ihre Häuser kaum verlassen. Viele taten das aus Angst vor Ansteckung, andere aus Angst vor Bestrafung.6 Das öffentliche Leben war lahmgelegt, Bildungs- und Kultureinrichtungen wurden geschlossen. Die verfassungsmäßig garantierten Grundrechte wurden drastisch beschnitten. Der zu erwartende Wirtschaftseinbruch und die damit verbundenen persönlichen Tragödien wurden billigend in Kauf genommen.7 Der König ließ Geld drucken im Umfang von vielen Milliarden Talern, was er sich in Form von Steuererhöhungen, Coronazuschlag oder Inflation von seinen Untertanen zurückholen wollte.

In unserem Märchen erkennen die Untertanen mehr und mehr, dass die Gefährlichkeit von Corona maßlos übertrieben wird, um weiterhin Angst zu schüren.

Das Robert-Koch-Institut unterscheidet bei den Zahlen der Coronatoten nicht, ob jemand wegen oder mit dem Coronavirus gestorben ist. Und wenn beim Selbstmörder oder Verkehrstoten das Coronavirus im Nachhinein entdeckt wird, zählen auch die dazu. Prof. Püschel aus Hamburg hat 65 Coronatote obduziert, von denen nur 4 wegen des Virus gestorben sind, alle anderen an der oder den tödlichen Vorerkrankungen.8 Das heißt, in seiner Untersuchung sind nur etwa 6,2 % der Toten tatsächlich an Corona gestorben. 6,2 Prozent von 4.879 „Corona“-Toten, die am 22.4.2020 vom RKI angegeben wurden, wären dann nur 303. Außerdem wurde das durchschnittliche Alter der Toten mit 81 Jahren angegeben,9 während in Deutschland 2017 das durchschnittliche Sterbealter 78,41 Jahre betrug.10 Sie hatten also schon länger als der Durchschnitt gelebt.

Es wird eiligst nach einem Impfstoff für 7 Milliarden Menschen gesucht, der diese gefährliche Seuche beenden soll. Und der Kaiser hat sich schon einen Produzenten ausgesucht und mit den nötigen Mitteln ausgestattet11, der das Impfserum produzieren soll.12 Prof. Drosten möchte die Zulassungsregularien für Impfstoffe außer Kraft setzen.13 Wollen Sie sich wirklich impfen lassen?

An den Erlösen für die Impfung gegen Schweinegrippe hatte 2010 BigPharma sich eine goldene Nase verdient. Jetzt ist die Angst weltweit größer als damals - was für ein Geschäft! „Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit, oder sehr kleinen Profit, wie die Natur von der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv und waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“14

Der beste Beweis, dass die Coronaerkrankung wie auch der Straßenverkehr (für die meisten) harmlos ist, liefert unser Gesundheitsminister Jens Spahn, der sich mit vielen anderen in einen Aufzug quetscht und den von ihm angeordneten Mindestabstand nicht einhält.15

Um nicht als Verschwörungstheoretiker zu gelten, lege ich Ihnen einen Film von arte (deutsch-französischer Kultursender) ans Herz, der immer noch im Internet zu finden ist: „Profiteure der Angst“ – Dokumentation 2009. Dass man uns einen Maulkorb verordnet hat, heißt ja nicht, dass wir unser Gehirn nicht mehr nutzen. Denken Sie selbst!


https://www.youtube.com/watch?v=ZkyL4NxJJcc – Profiteure der Angst

(1) https://www.vermoegenmagazin.de/reichste-menschen-der-welt/

(2) https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ausland/gates-stiftung-corona-101.html - nachdem die USA ihre Zahlungen an die USA eingestellt haben, ist Bill Gates mit seiner Stiftung größter Geldgeber der WHO

(3) globalhealth.charite.de/forschung/foerdermittel_fuer_global_health/ - Webseite der Charité, Berlin

(4) www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Mitgliedschaft/Mitglieder/Profile/Zepp_Profil.html – Leiter des Robert-Koch-Instituts

(5) https://www.sueddeutsche.de/medien/gates-stiftung-und-spiegel-der-spiegel-widerspricht-vorwuerfen-zur-gates-stiftung-1.4753782

(6) https://www.tagesspiegel.de/berlin/zwischen-10-euro-und-25-000-euro-diese-bussgelder-drohen-bei-verstoessen-gegen-berlins-corona-verordnung/25711362.html

(7)  https://www.tagesschau.de/wirtschaft/corona-krise-iwf-101.html

(8) https://www.focus.de/gesundheit/news/obduktionen-von-corona-toten-herzerkrankungen-und-uebergewicht-diese-vorschaedigungen-spielen-eine-grosse-rolle_id_11907454.html

(9) https://www.rnd.de/politik/corona-tote-in-deutschland-alter-der-todesopfer-liegt-laut-rki-im-durchschnitt-bei-81-jahren-BMSQTV7EIIMFYGLFWGON5BRWGQ.html

(10) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1013295/umfrage/durchschnittliches-sterbealter-in-deutschland-nach-geschlecht/

(11) https://www.handelsblatt.com/technik/medizin/hiv-und-tuberkulose-impfstoffe-bill-und-melinda-gates-investieren-in-deutsche-biotechfirma-biontech/24978960.html?ticket=ST-809917-FOn5HvqejXKichdzHck0-ap1

(12) www.hessenschau.de/gesellschaft/erste-studie-zu-corona-impfstoff-in-deutschland-laeuft-an,corona-impfstoff-100.html

(13) https://www.handelsblatt.com/politik/international/sars-impfstoffe-virologe-drosten-wir-muessen-regularien-fuer-impfstoffe-ausser-kraft-setzen/25657800.html?ticket=ST-599090-1Ax1L5HvrLIEWJhjJdcI-ap4

(14) http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/profit/profit.htm - Zitat von P.J. Dunning (1860), das Karl Marx in einer Fußnote im „Kapital“ bekannt machte

(15) https://www.welt.de/politik/deutschland/article207253075/Coronavirus-Jens-Spahn-quetscht-sich-in-Uni-Klinik-Giessen-in-Aufzug.html

 


Nicht alles ist wie es scheint

Eine ältere Dame kauft sich einen Teller Suppe. Behutsam trägt sie die dampfende Köstlichkeit an einen Stehtisch und hängt ihre Handtasche darunter. Dann geht sie noch einmal zur Theke. Sie hat den Löffel vergessen. Als sie zum Tisch zurückkehrt, steht dort ein Afrikaner - schwarz, Kraushaar, bunt wie ein Paradiesvogel - und löffelt die Suppe.

Zuerst schaut die Frau ganz verdutzt. Dann aber besinnt sie sich, lächelt den Mann an und beginnt ihren Löffel zu dem seinen in den Teller zu tauchen. Sie essen gemeinsam. Nach der Mahlzeit - unterhalten können sie sich kaum - spendiert der junge Mann ihr noch einen Kaffee und verabschiedet sich höflich. Als die Frau gehen will und unter den Tisch zur Handtasche greift, findet sie nichts. Alles weg.

Also doch ein gemeiner, hinterhältiger Spitzbube. Enttäuscht, mit rotem Gesicht schaut sie sich um. Er ist spurlos verschwunden. Aber am Nachbartisch erblickt sie einen Teller Suppe, inzwischen ist er kalt geworden. Darunter hängt ihre Handtasche.

"Der Teller Suppe" von Manfred Zacher


Die Arthrose-Lüge

Die Arthrose-Lüge –„ Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ (M. Gandhi)

Keiner wird gern angelogen. Wenn die Lüge von einem kommt, der es nicht besser wissen kann, dann ist man nachsichtig. Wenn er es aber besser wissen könnte, wenn er sich mit der Materie befassen würde, dann ist die Lüge ein Zeichen von Ignoranz.

„Die Arthrose Lüge“, das neue Buch von Dr. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht, den beiden Erfindern der Liebscher& Bracht- Schmerztherapie, zeigt die wahren Ursachen für Arthrose und Schmerzen auf.

Jetzt wird ihre Schmerztherapie noch ignoriert, bald verlacht, dann bekämpft, aber ihren Sieg kann keiner aufhalten.


Kleiner Quark – Knochen stark! Oder doch Knochen schwach?

Seit frühester Kindheit wissen wir, dass (Kuh-)Milch gesund ist, weil es die Knochen kräftigt. Aber stimmt das? Ja, Milch enthält viel Kalzium, was für den Aufbau und Erhalt der Knochen wichtig ist. Es ist aber so, dass bei der Verdauung von Milch und Milchprodukten im Körper Säuren entstehen. Um diese Säuren zu neutralisieren, nimmt der Körper Kalzium aus den Knochen. Und zwar mehr als die Milch uns liefert.

Je mehr Milchprodukte wir also verzehren, umso poröser und brüchiger werden unsere Knochen. In den Ländern, wo traditionell viel Milchprodukte konsumiert werden (Skandinavien, Großbritannien, USA, Australien, Neuseeland), dort ist die Zahl der Oberschenkelhalsbrüche je 100.000 Einwohner deutlich höher als in Ländern, wo wenig Milch getrunken wird. Das ist in Asien so, weil die Asiaten häufig keine Milch vertragen, oder in Afrika, wo es keine Tradition und Kühlung für Milch gibt. (Quelle: T.C. Campbell: China Study)

Wenn Sie das noch nicht überzeugt, dass Sie in Zukunft Milch oder Käse Ihrer Knochengesundheit zu Liebe nur noch selten verzehren, bedenken Sie folgendes: Kuhmilch ist für Kälber, nicht für Menschen. Der Mensch ist das einzige Säugetier, das als Erwachsener noch Milch trinkt, und noch dazu die Milch einer fremden Mutter. Sehen Sie Milchprodukte als Genussmittel, nicht als Lebensmittel an.


Bloß keine Sonne, die macht Falten und Hautkrebs! Wirklich?

Das Sonnenlicht enthält auch ultra­violette Strahlen (UV), die nach ihrer Wellen­länge in UVA und UVB eingeteilt werden. UVA-Strahlen werden für das Altern der Haut (A wie Altern) verantwortlich gemacht, während UVB-Strahlen für Sonnen­brand (B wie SonnenBrand), aber auch für die Synthese des wichtigen D-Vitamins sorgen. In Solarien sind hauptsächlich UVA-Strahlen zu finden, die zwar bräunen, aber keinen Sonnen­schutz in der Haut aufbauen. Deshalb ist es nicht sinnvoll, sich vor dem Urlaub im Solarium vorzubräunen.Besonders die UVB-Strahlen werden mit Haut­krebs in Verbindung gebracht. Deshalb enthält auch die normale Tages­creme schon LSF 15, 20 oder noch mehr. Ab Faktor 8 werden keine UVB-Strahlen mehr durchgelassen.

Was würden Ihre Zimmer­pflanzen sagen, wenn Sie die für einige Wochen in den Keller stellen, um sie vor der Sonne zu schützen?Inzwischen haben in Deutsch­land ca. 80 Prozent der Menschen einen Vitamin D-Mangel, weil ihre Haut zu wenig UVB-Strahlen abbekommt. Im Zusammen­hang damit stehen folgende Krank­heiten: Häufige Infekte, schlechte Wund­heilung, chronische Müdig­keit und Erschöpfung, Rücken­schmerzen bis hin zu Fibromyalgie, schlechte Stimmung bis hin zu Depressionen, chronische Krank­heiten wie Diabetes, Asthma, Parodontitis und Zahn­fleischentzündung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, hoher Cholesterin­spiegel, Arterio­sklerose, Demenz, Krebs, Multiple Sklerose, Knochen­schwund/Osteo­porose, Autismus und ADHS. (Quelle: www.zentrum-der-gesundheit.de)

Wollen Sie wirklich etwas davon haben? Also, gehen Sie schon im zeitigen Früh­jahr für 5-10 Minuten täglich ohne Sonnen­creme in die Sonne. Dann wird Vitamin D aufgebaut. Außerdem baut Ihre Haut den eigenen Licht­schutz auf, der Ihre Sonnen­creme mit Faktor 40 locker ersetzen kann. Wenn Ihr Arzt einen Vitamin D-Mangel feststellt, nehmen Sie ruhig eine entsprechende Nahrungs­ergänzung ein.Und was ist mit Haut­krebs? Ja, mit der Sonne ist es wie mit dem Essen. Es ist notwendig, aber zu viel schadet.


Salz ist ungesund, oder?

Salz ist ungesund, wird immer wieder gesagt. Aber wie kann Salz ungesund sein, wenn im salzigen Meerwasser Pflanzen und Tiere leben? Und Fisch und Algen werden für die gesunde menschliche Ernährung empfohlen. Vielleicht ist für den Menschen nur das Salz ungesund, was wir unter dem Namen „Kochsalz“ kennen. Das ist chemisch reines Natriumchlorid, vielleicht angereichert mit Fluor und Jod. Das ist raffiniertes Salz. Und schon das Wort „raffiniert“ sollte uns zur Obacht mahnen, so wie wir auch bei raffinierten Menschen vorsichtig sind.Meersalz, oder auch Steinsalz, also das Salz eines ausgetrockneten Meeres, enthält alle Mineralien, die der Mensch braucht, und zwar in einem ausgewogenen Verhältnis. Viehsalz, das schon in Urzeiten den wilden Pferden, Kühen und Ziegen angeboten wurde, enthält alle diese wünschenswerten Mineralien. Und lockte diese späteren Haustiere immer wieder in die Nähe der menschlichen Ansiedlungen. Angeblich soll Viehsalz für Menschen schlecht sein.

Wem glauben Sie, den Tieren mit Ihrem gesunden Instinkt oder der raffinierten Lebensmittelindustrie? Entscheiden Sie selbst.


Hilft Süßstoff beim Abnehmen? – Jein!

Hilft Süßstoff beim Abnehmen? Schon vor 100 Jahren mischte man den Ferkeln Saccharin ins Futter, damit sie mehr fraßen, was sie auch taten. Als Begründung gibt man an, dass man ihnen auf diese Weise den Übergang von der süßen Muttermilch auf das eher bittere Kraftfutter erleichtern wollte. Süßstoff (auch Stevia, ein natürliches kalorienfreies Süßungsmittel) enthält keinen Zucker, regt somit nicht die Insulinproduktion an. Das heißt, der vermehrte Appetit hat nichts mit dem Insulin zu tun.Erst neuere Studien zeigen, dass die kalorienfreie Süße einen bislang unbekannten Prozess im Gehirn anregt, der zu vermehrter Nahrungsaufnahme führt.

Das Belohnungszentrum im Gehirn verbindet „Süß“ mit dem Energiegehalt der Nahrung.Wenn aber der Energiegehalt unter dem erwarteten liegt, steigt der Appetit, und wir essen mehr. Und noch etwas: Mit der Zeit verliert das Gehirn das richtige Gefühl für den echten Zucker. Er scheint noch noch süßer zu sein, was das Belohnungszentrum im Gehirn noch stärker anspricht. Das motiviert uns, insgesamt mehr zu essen.Was die Ferkel bereits vor 100 Jahren wussten, sollten Sie auch wissen. Kalorienleere Zuckerstoffe führen zu mehr Appetit. Also essen Sie lieber echt süß, wenn Sie es süß mögen, aber wie bei allem: Auf die Dosis kommt es an.

Jeder kriegt Alzheimer, er muss nur alt genug werden.

Das ist kein Schicksal, man kann sehr wohl vorbeugend etwas dagegen tun. (Und man sollte Altersdemenz nicht mit der Alzheimer-Demenz verwechseln.)

  1. Genügend schlafen, weil sich im Schlaf auch die Gehirnzellen regenerieren, 8 Stunden sollten angestrebt werden, der Mittagsschlaf zählt auch mit dazu.
  2. Genügend trinken, damit das Gehirn nicht austrocknet. 1,5 bis 2 Liter pro Tag, davon möglichst viel Wasser, weil alles andere erst gefiltert werden muss, bevor der Körper es verwerten kann.
  3. Gesunde Ernährung, wenig tierisches Eiweiß, auch wenig Milch und Milchprodukte, wenig Zucker und Weißmehl, viel Gemüse und Obst, gesunde Fette.
  4. Soziale Kontakte, echte Beziehungen zur Familie, zu Freunden und Nachbarn; Kreuzworträtsel oder „Wer wird Millionär“ reichen nicht als Training des Geistes.
  5. Bewegung !!! Ohne Bewegung werden auch die Gehirnzellen nicht gut versorgt und bauen ab.

(Quelle: Michael Nehls, Die Alzheimer-Lüge, Heine 2017)

Bevor Sie aber panische Angst vor Pflegebedürftigkeit bekommen, sollten Sie zur Kenntnis nehmen, dass nur jeder 10. der über Fünfundsechzigjährigen pflegebedürftig ist, allerdings 60 % der über Neunzigjährigen. Also stehen die Chancen ganz gut, gesund und fit zu sterben.


Die Urmenschen wurden im Durchschnitt nur 35 Jahre alt!

Die Urmenschen wurden im Durchschnitt nur 35 Jahre alt! Aber heißt das, dass ab 36 das Leben zu Ende war?

Die Säuglingssterblichkeit bei den Urmenschen war sicher hoch. Das heißt, dass für jedes Kind, das vor Vollenedung des ersten Lebensjahres gestorben ist, ein anderer Mensch 70 Jahre alt geworden ist und der Durchschnitt ist immer noch 35 Jahre.

Hätten wir heute keine bessere Hygiene als die Urmenschen, keine bessere Medizin, keine Apparate, keine Impfungen und keine besseren Medikamente, dann wäre unsere durchschnittliche Lebenserwartung sicher nicht höher als in der Urzeit.
Mit Zahlen, die aus dem Zusammenhang gerissen sind, kann man leicht eine Sache als wahr oder falsch darstellen, so wie man es gerade braucht. Und je öfter eine Behauptung wiederholt wird, umso wahrer scheint sie zu werden. Zweifel sind angebracht.


Zähneputzen vor oder nach dem Frühstück?

Zähneputzen vor oder nach dem Frühstück? Was ist besser? Vor dem Frühstück, und nach dem Frühstück den Mund nur ausspülen.Über Nacht scheidet der Körper über die Mundschleimhaut Abfälle aus. Deshalb auch morgens der pappige Geschmack im Mund. Wer fastet, bei dem ist die Ausscheidung so verstärkt, so dass die Zunge dunkelbraun sein kann. Manche Zahnbürsten haben auf der Rückseite eine raue Fläche, mit der man die Beläge von der Zunge schaben kann. Also, was man einmal ausgeschieden hat, muss man nicht erneut hinterschlucken.

Nach dem Frühstück reicht ein Ausspülen, da die Zähne ja sauber sind. Bitte nicht bürsten, weil der Zahnschmelz durch (Frucht-) Säuren aufgelockert ist und die Zahnbürste ihn abtragen könnte.


Was hat Fastnacht mit Fasten zu tun?

Am Aschermittwoch ist alles vorbei! Die närrische und ausgelassene Fastnachtszeit ist zu Ende. Dann beginnt die sechswöchige Fastenzeit bis Ostern. Fasten ist nicht Hungern. Fasten ist freiwilliger Verzicht. Vielleicht muss man nicht wie Jesus komplett auf Nahrung verzichten, es reicht auch, einige Gewohnheiten zu überdenken und neu zu bewerten. Vor allem kann man sich in der Zeit der Enthaltsamkeit des Besonderen bewusst werden, was unser Leben ausmacht.

Was wir als selbstverständlich hinnehmen, ist oft nicht selbstverständlich. Seien wir dankbar dafür, was wir haben. Die evangelische Kirche hat die diesjährige vorösterliche Fastenzeit unter das Motto „6 Wochen ohne – Sofort“ gestellt. Nicht alles muss sofort geschehen, nicht auf alles muss sofort reagiert werden. Übereilte und unüberlegte Entscheidungen sind oftmals nicht die besten. Erkennen wir, dass selbstbestimmtes Leben nicht von außen bestimmt wird. Für diese Erkenntnis ist die Fastenzeit der richtige Moment.


Mit 50 hat jeder das Gesicht, das er verdient (George Orwell)

Es gibt Leute, die scheinbar immer gute Laune haben. Machen Sie sich doch Ihre gute Laune selbst. Lächeln Sie morgens einfach 2-3 Minuten Ihr Spiegelbild an. Ihr Gehirn registriert: „Der da vor dem Spiegel ist ja wirklich gut drauf – ach, das bin ja ich! Ich habe gute Laune!“ Und schon geht der Gute-Laune-Kreislauf los: Die Kassiererin im Supermarkt macht eine nette Bemerkung, wildfremde Leute lächeln zurück, die Kollegen freuen sich über Ihre gute Stimmung. Das Schöne daran ist, dass man durch Lächeln die aufstrebenden Gesichtsmuskeln aktiviert, die die Konturen des Gesichtes heben. Vergessen Sie Anti-Falten-Cremes! Ein griesgrämiges Gesicht ist nie schön, selbst wenn es faltenfrei ist.

Verdienen Sie sich Ihr Gesicht!


Warum verwelken gute Vorsätze so schnell?

Wir nehmen uns zu viel auf einmal vor, was wir gar nicht schaffen können. Oder wir wollen es nicht wirklich, mit ganzem Willen. Bevor Sie das nächste Mal resigniert aufgeben, weil Ihr Vorsatz nicht verwirklicht wurde, beginnen Sie noch einmal von vorn. Und nicht nur der 1. Januar ist ein gutes Startdatum, jeder andere Tag im Jahr ist genauso gut.

Überlegen Sie sich, was Sie genau erreichen wollen. Was würde sein, wenn Sie Ihr Ziel nicht erreichen? Würde das Sie stark belasten? Wie wollen Sie Ihr Ziel erreichen? Holen Sie sich Unterstützung. Was wollen Sie als Ersatz für lästige Gewohnheiten nehmen? Und das Wichtigste: Fangen Sie damit an! Machen Sie sich einen Plan, von dem Sie 4 Wochen lang unter keinen Umständen abweichen. (Was sind schon 4 Wochen innerhalb eines Jahres?) Haken Sie auf einem Zettel jeden Tag ab, an dem Sie Ihrem Vorsatz treu geblieben sind.

Lassen Sie keine Ausnahmen zu. Schreiben Sie auch auf den Zettel, was Ihnen schwer gefallen ist. Und verzeichnen Sie Ihre Erfolge. Dieser Zettel hilft Ihnen besonders dann, wenn Ihr innerer Schweinehund wieder mal stärker sein will als Sie.Sie werden sehen, nach 4 Wochen eiserner Disziplin ist die neue Handlungsweise fast schon Routine geworden und Sie müssen nur noch dran bleiben. Und seien Sie stolz darauf, was Sie bisher erreicht haben. Apropos Schweinehund. Der beißt nicht, er ist ein Kuscheltier, das nur kuscheln will. Glauben Sie nicht, dass es sich nach einer Runde im Park viel besser kuschelt als mit schlechtem Gewissen?